SG Friesen e.V.

Bundessichtungsturnier in Berlin u15m

Am Samstag ging es für die drei U15-er Jungs Paul Speiser, Kalle Richter und Dhruvil Patel auf nach Berlin zum Bundessichtungsturnier.

Paul und Kalle starteten in der selben Gewichtsklasse. Nach jeweils einer Auftaktniederlage gegen sehr starke Gegner trafen die beiden Trainingspartner in der Trostrunde direkt aufeinander. Dieses vereinsinterne Duell konnte heute Paul mit einem Ura-nage für sich entscheiden. Somit war Kalle trotz starker Kämpfe auf dem 9. Platz ausgeschieden. Für Paul ging es nun gegen einen Sportschüler aus Leipzig ran, welchen er mit einem schönen O-uchi-gari bezwingen konnte. Somit stand Paul im Kampf um Platz drei, konnte sich gegen den Schweriner Sportschüler aber leider nicht durchsetzen. Insgesamt ein sehr guter 5. Platz für Paul, der damit sogar der erfolgreichste Starter aus Sachsen-Anhalt war!

Für Dhruvil war dies das erste Sichtungsturnier, welchem er sich stellte. Seine gute Kampfleistung hat den Mangel an Wettkampferfahrung leider noch nicht aufwiegen können und Dhruvil konnte gegen die weitaus erfahreneren und auch schwereren Gegner nicht viel ausrichten. Er unterlag in seinen zwei Kämpfen.

Bundessichtungsturnier in Berlin u15w

Am Sonntag ging es dann auch für die Mädels Mia Kirsch, Laura Wehlmann und Henriette Döring nach Berlin.

Alle Mädchen zeigten sehr schönes Angriffsjudo mit vielen beherzten Aktionen. Der Trainingseifer der letzten Wochen hat sich in den Kämpfen deutlich – insbesondere im Bodenkampf – widergespiegelt. Leider hat es an diesem Tag bei keiner der Sportlerinnen für einen Sieg gereicht, sodass alle nach jeweils zwei Niederlagen ausgeschieden sind.

Danach machten sich die Berliner aber nicht etwa auf den Heimweg, sondern besuchten mit Trainer Jakob die Sportler in Lübben.

Spreewaldpokal in Lübben

Ebenfalls am Sonntag ging es nämlich für die älteren Sportler Tom-Luca Stahl, Ish und Ishika Patel sowie Vidhi Patel in der U18 und Jenny Hemstedt bei den Frauen nach Lübben zum Spreewaldpokal.

Tom-Luca und Ish starteten in der selben Gewichtsklasse, welche im vorgepoolten KO-System gekämpft wurde. Tom-Luca erwischte dabei den kleineren Pool, sodass er nach zwei sehr starken Kämpfen und einem Sieg durch O-uchi-gari im Halbfinale stand. Hier traf er auf den späteren Erstplatzierten, an dem er eine neue Technik austesten wollte. Diese konnte er gegen den starken Gegner leider nicht durchsetzen und erhielt somit die Bronzemedaille.

Ish hatte es deutlich schwieriger. Im ersten Kampf unterlag er dem schnellen Angriff eines sehr versierten Uchi-mata-werfers. Durch einen fatalen Stolperer im zweiten Kampf erlosch die Chance auf das Halbfinale. Dennoch gab er in seinem letzten Kampf noch einmal alles, der Gegner schien seine Angriffe aber vorauszusehen, sodass Ish sich auch in diesem Kampf geschlagen geben musste.

Vidhi hatte heute vier Kämpfe vor sich. Im ersten Kampf traf sie auf eine ebenbürtige Gegnerin, bei der auch sie leider unglücklich stolperte und somit verlor. Obwohl sie sich in den nächsten Kämpfen gegen die deutlich erfahreneren Gegnerinnen von mal zu mal steigerte, konnte sie diesen nicht sehr viel entgegensetzen. Somit erhielt Vidhi den 5. Platz.

Ishika stand auf ihrer Liste leider wieder nur allein, sodass ihr die Goldmedaille sicher war. Wie immer suchte sie sich aber anspruchsvolle Freundschaftskämpfe – heute ausschließlich im Frauenbereich. Im ersten Kampf konnte sie trotz mehrerer Versuche ihren starken O-uchi-gari leider nicht durchsetzen und verlor durch einen Konter. Danach stand Ishika einer Bundesligakämpferin gegenüber, bei der sie mehrere Techniken ausprobierte. Dennoch unterlag sie der erfahrenen Starterin. Im nächsten Kampf zeigte uns Ishika das klassische „Anfassen, Eindrehen, Werfen“ und entschied den Kampf mit einem sauberen Uchi-mata nach nur wenigen Sekunden für sich. Im letzten Freundschaftskampf gegen eine wieder sehr erfahrene Sportlerin testete Ishika erneut viele verschiedene Techniken, konnte den starken Angriffen der Gegnerin aber letztendlich nicht entkommen.

Jenny stand an diesem Tag auch als Kämpferin auf der Matte. Im ersten Kampf erwartete sie eine aufgeregte Späteinsteigerin, gegen die sie mit der Vorgabe, viele Fußtechniken anzusetzen, kein leichtes Spiel hatte. Dennoch konnte Jenny durch ihre Erfahrung punkten und besiegte die Sportlerin. Danach traf sie auf zwei bekannte Gegner, deren Stärken und Schwächen sie bereits kannte. Nach einigen riskanten Aktionen konnte Jenny hier jeweils einen Uchi-mata durchsetzen; einmal auf Ippon und im letzten Kampf auf Waza-ari, welchen sie über die Zeit halten konnte. Somit eine schöne Goldmedaille für Jenny.

Vielen Dank auch an alle Eltern und Betreuer, die dieses Wochenende wieder mit unterwegs waren!

Jenny